Skip to main content

E-Commerce Bubble Trouble

Im Zeitalter der Everything Bubble sticht ein Subsektor im Technologiebereich besonders hervor. Was könnte die Blase zum Platzen bringen und wie kann man davon profitieren?

 

  • Der Technologiesektor hat andere Sektoren hinsichtlich Performance und Marktkapitalisierung weit hinter sich gelassen.
  • Der Subsektor der e-Commerce Unternehmen stellt die grösste Vermögenspreisblase der letzten 40 Jahre dar.
  • Der Sektor ist besonders anfällig auf Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen.

 

Newsletter und Charts of the Week kostenlos abonnieren | pdf Download

 

Die Aktienmärkte befinden sich nach wie vor in der Entscheidungsphase: der Crash blieb bisher zwar aus aber der Erholung, die Anfang April eingesetzt hat, scheint es bisher an der nötigen Kraft und an Momentum zu fehlen, um Aktien auf breiter Front auf neue Hochs zu hieven. Besonders diejenigen Sektoren, die seit der Finanzkrise am meisten gestiegen sind und deren Aktien die ambitioniertesten Bewertungen aufweisen, würden in einem Crash-Szenario am schwersten getroffen. So hat beispielsweise der breite amerikanische Aktienindex S&P 500 nach dem Platzen der Dotcom Blase im Jahr 2000 rund 48% seines Wertes eingebüsst. Beim Technologieindex Nasdaq hingegen löste sich rund 78% der Marktkapitalisierung in Luft auf.

Heute stehen wir an einem ähnlichen Zeitpunkt wie vor dem Platzen der Internetblase vor fast 20 Jahren: Technologieaktien haben seit dem Ende der Finanzkrise vor 9 Jahren eine unglaubliche Performance hingelegt und andere Sektoren weit hinter sich gelassen. Dies hat dazu geführt, dass der Technologiesektor 25% der Marktkapitalisierung des S&P 500 ausmacht. Allein die FAANG Stocks, Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google machen davon fast die Hälfte aus. Einige dieser und andere Unternehmen, wie Twitter und e-Bay, gehören dem Subsektor der e-Commerce Unternehmen an. Der Sektor hat seit der Finanzkrise gemessen am Dow Jones Internet Commerce Index (DJECOM) eine Rendite von 617% erzielt und ihn zur drittgrössten Vermögenspreisblase der letzten 40 Jahre gemacht:

 

{modal image="images/notes-fotos/Vermgenspreisblasen_letzte-40-Jahre.jpg"}{/modal}

 

Neben den extrem hohen Bewertungen, die für sich alleine genommen schon nicht nachhaltig erscheinen, ist der e-Commerce Sektor besonders anfällig auf die Änderungen der regulatorischen Rahmenbedingungen. Spätestens seit dem Facebook Datenskandal ist auch der breiten Öffentlichkeit (und somit der Politik) bewusst, über welche Macht einige der Unternehmen in diesem Sektor verfügen. Dass Technologieunternehmen wie Apple oder Amazon zudem fast keine Steuern zahlen, gleichzeitig aber durch die von ihnen angetriebene Digitalisierung Millionen von Arbeitsplätzen bedroht sind, hat dazu geführt, dass sich die öffentliche Meinung nun langsam zu drehen scheint und der Ruf nach Regulierung immer lauter wird. Von allen Sektoren ist der Technologiesektor der mit Abstand am wenigsten regulierte Wirtschaftssektor in den USA. Zum Vergleich: der Bildungssektor ist rund doppelt so stark reguliert, der überregulierte Finanzsektor rund 50mal und der am meisten regulierte Industriesektor ist mit rund 215‘000 Verordnungen und Vorschriften 100mal stärker reguliert als der Technologiesektor. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass Regulierungen die Ertragskraft und somit die Aktienpreise der betroffenen Unternehmen stark negativ beeinflussen können. So geschehen mit dem Tabakfirmen Anfang der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts oder dem Biotechsektor im Jahr 2015.

Werden die Stimmen, die nach mehr Regulierung rufen lauter und wirkt sich dies dann entsprechend negativ auf die Finanzzahlen der betroffenen Unternehmen aus, dann dürfte die e-Commerce Blase schnell in sich zusammenfallen. Ein erster Indikator könnten die Geschäftszahlen von Facebook zum ersten Quartal bieten, die nächste Woche (25. April) veröffentlicht werden. Eines meiner möglichen Short-Opfer ist aber keine einzelne Aktie, sondern ein ETF, der viele der genannten Unternehmen in seinem Portfolio zusammenfasst.

 

{modal image="images/notes-fotos/e-commerce-bubble.png"}{/modal}

 

Der First Trust Dow Jones Internet Index Fund ist seit dem Jahr 2009 um unglaubliche 1170% gestiegen und sein parabolischer Kursverlauf muss früher oder später enden. Ob, wann und wie ich hier eine Short Position eingehen werde, können Sie über meinen Whatsapp Broadcast Prospera-Trading erfahren.

Es grüsst Sie herzlich

 

Wünschen Sie eine unabhängige und professionelle Vermögensverwaltung?

Dann kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.

 

 

Folgen Sie uns auf Social Media

    

 

 


    Warning: Attempt to read property "prev" on string in /var/www/vhosts/prospera-invest.ch/httpdocs/templates/yootheme_child/templates/article.php on line 194

    Warning: Attempt to read property "next" on string in /var/www/vhosts/prospera-invest.ch/httpdocs/templates/yootheme_child/templates/article.php on line 198
Wir verwenden Cookies
Wir verwenden Cookies auf unserer Website. Einige davon sind für den Betrieb der Website unerlässlich, während andere uns dabei helfen, diese Website und das Benutzererlebnis zu verbessern (Tracking-Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie Cookies zulassen möchten oder nicht. Bitte beachten Sie, dass Sie im Falle einer Ablehnung möglicherweise nicht alle Funktionen der Website nutzen können.